{"id":820,"date":"2026-09-05T20:05:58","date_gmt":"2026-09-05T20:05:58","guid":{"rendered":"https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/?page_id=820"},"modified":"2026-09-05T20:27:46","modified_gmt":"2026-09-05T20:27:46","slug":"geschichte-und-aktuelle-situation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/en\/geschichte-und-aktuelle-situation\/","title":{"rendered":"Geschichte und aktuelle Situation"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-group alignfull is-style-ext-preset--group--natural-1--section ext-section ext-animate--on has-tertiary-background-color has-background has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained is-style-ext-preset--group--natural-1--section--1\" style=\"margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:var(--wp--preset--spacing--70);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--70)\">\n<div class=\"wp-block-columns alignfull are-vertically-aligned-center ext-animate--on is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-d96dcb9d wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center ext-animate--on is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image is-style-ext-preset--image--natural-1--image-1--content-right ext-animate--on is-style-ext-preset--image--natural-1--image-1--content-right--2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"960\" class=\"wp-image-927\" src=\"https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1a1cef53263ea9625e73fbf4c2d9b8f1e1294521.jpg\" alt=\"\" style=\"aspect-ratio:1;object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1a1cef53263ea9625e73fbf4c2d9b8f1e1294521.jpg 1440w, https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1a1cef53263ea9625e73fbf4c2d9b8f1e1294521-300x200.jpg 300w, https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1a1cef53263ea9625e73fbf4c2d9b8f1e1294521-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1a1cef53263ea9625e73fbf4c2d9b8f1e1294521-768x512.jpg 768w, https:\/\/wednesdaysfortibet.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1a1cef53263ea9625e73fbf4c2d9b8f1e1294521-18x12.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center ext-animate--on is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-group ext-section-intro is-style-ext-preset--group--natural-1--section-intro-1 ext-animate--on has-custom-css has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained is-style-ext-preset--group--natural-1--section-intro-1--3\">\n<h2 class=\"wp-block-heading ext-animate--on\">Geschichte und aktuelle Situation<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"ext-animate--on has-foreground-alt-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\" style=\"margin-top:24px\">Diese Seite beleuchtet die historische und aktuelle Situation in Tibet unter chinesischer Besatzung sowie die Auswirkungen auf Kultur und Umwelt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading alignwide ext-animate--on\"><strong>China besetzt Tibet seit 76 Jahren v\u00f6lkerrechtswidrig<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Die kommunistische chinesische Volksbefreiungsarmee marschierte 1950 in das de facto und de jure unabh\u00e4ngige Land Tibet ein. 1951 lud die chinesische Regierung die Tibeter zu Verhandlungen ein. Die Chinesen legten der tibetischen Delegation vorgefertigte Vereinbarungen vor, in denen unter anderem festgelegt wurde, dass die Tibeter \u201edie imperialistischen, aggressiven Kr\u00e4fte\u201c aus Tibet vertreiben und dass das tibetische Volk \u201ein die Familie der gro\u00dfen Volksrepublik China zur\u00fcckkehren\u201c solle. Die tibetische Delegation weigerte sich, das ihr vorgelegte Dokument anzunehmen, da dessen Inhalt \u00fcberhaupt nicht der Wahrheit entsprach. Au\u00dferdem hatte sie kein Mandat, \u00fcber derartige Fragen zu entscheiden, und f\u00fchrte auch keine Siegel der tibetischen Regierung mit sich. Die Chinesen drohten mit einer noch gewaltsameren Invasion Tibets, falls die Delegation nicht unterzeichne. Sie hielten die Delegationsmitglieder de facto als Gefangene fest. Die Chinesen f\u00e4lschten die Siegel der tibetischen Regierung und zwangen die tibetische Delegation am 23. Mai 1951, das von ihnen diktierte und illegale \u201e17-Punkte-Abkommen\u201c zu unterzeichnen. Die Chinesen betrachteten es damit als rechtm\u00e4\u00dfig, weiter in das Innere Tibets vorzudringen. Die tibetische Regierung erkannte das \u201e17-Punkte-Abkommen\u201c niemals an, versuchte aber dennoch, das Beste daraus zu machen. Die Chinesen hielten sich jedoch von Anfang an nicht an das \u201e17-Punkte-Abkommen\u201c. Ihre Anspr\u00fcche, Forderungen und brutalen Ma\u00dfnahmen in Tibet gingen so weit, dass es zun\u00e4chst in Osttibet zu offenem Widerstand kam, der sich im Laufe der Jahre auf ganz Tibet ausbreitete. Als die Chinesen versuchten, Seine Heiligkeit den Dalai Lama zu entf\u00fchren, um ihn als Marionette zu benutzen oder ihn sogar zu t\u00f6ten, brach am 10. M\u00e4rz 1959 in Lhasa ein gro\u00dfer Volksaufstand aus. Die Chinesen schlugen ihn mit \u00e4u\u00dferster Brutalit\u00e4t nieder; mehr als 80.000 Tibeter verloren dabei ihr Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Um eine noch gr\u00f6\u00dfere Katastrophe zu verhindern, musste Seine Heiligkeit am 17. M\u00e4rz 1959 nach Indien fliehen. Seitdem haben die Tibeter endg\u00fcltig keine Menschenrechte, kein Recht auf Selbstbestimmung und keine Rechte, ihre eigene Sprache, Religion und Kultur zu pflegen oder ihre urspr\u00fcngliche Lebensweise fortzuf\u00fchren. Die meisten religi\u00f6sen St\u00e4tten wurden von der kommunistischen chinesischen Volksbefreiungsarmee zerst\u00f6rt. Viele Mitglieder der Klostergemeinschaften und zivile Beamte wurden inhaftiert, ohne Grund denunziert, gefoltert und zur Zwangsarbeit gezwungen. Viele wurden hingerichtet. Es bestand ein vollst\u00e4ndiges Religionsverbot. Von etwa 6.000 kulturellen Einrichtungen \u2013 haupts\u00e4chlich Kl\u00f6stern, in denen mehr als 4.000 M\u00f6nche lebten, studierten und beteten \u2013 wurden 90 % zerst\u00f6rt. 99 % der M\u00f6nche und Nonnen wurden gezwungen, ihre Kl\u00f6ster zu verlassen. Die Kulturrevolution, die von 1966 bis 1976 in ganz China andauerte, war in Tibet besonders verheerend. Die Chinesen zerst\u00f6rten alle kulturellen Einrichtungen und Gegenst\u00e4nde, die die Volksbefreiungsarmee noch \u00fcbrig gelassen hatte, und ermordeten Menschen, die weiterhin die buddhistische Religion und Kultur praktizierten. Die verbliebenen religi\u00f6sen St\u00e4tten wurden in einem verwahrlosten Zustand zur\u00fcckgelassen. Zwischen 1950 und 1979 verloren mehr als 1,2 Millionen Tibeter unter der chinesischen Herrschaft ihr Leben. Die Menschen wurden gezwungen, in Kommunen zu leben und zu arbeiten, was zu einer beispiellosen Hungersnot f\u00fchrte. Ihr Besitz wurde beschlagnahmt. Tags\u00fcber mussten sie Zwangsarbeit leisten und abends bis sp\u00e4t in die Nacht an sogenannten Kampf- und Kritikveranstaltungen (tham-dzing) teilnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">In den 1980er-Jahren konnten die Tibeter die zerst\u00f6rten Kl\u00f6ster teilweise wiederaufbauen, sodass die wenigen noch verbliebenen M\u00f6nche und Nonnen dort wieder leben konnten. Sie lebten jedoch unter strenger kommunistischer \u00dcberwachung und Schikanen, obwohl sie eigentlich Ruhe und Abgeschiedenheit ben\u00f6tigten, um ihre spirituellen \u00dcbungen ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Bis heute sind sie unaufh\u00f6rlichen politischen Eingriffen ausgesetzt. Die Welle willk\u00fcrlicher Verhaftungen von Menschen \u2013 verbunden mit Folter und Zwangsarbeit und h\u00e4ufig mit Todesfolge \u2013 sowie die Zerst\u00f6rung religi\u00f6ser und kultureller Einrichtungen setzten sich bald fort und wurden von Jahr zu Jahr schlimmer. F\u00fcr die Volksrepublik China sind die tibetische Sprache, Religion und Kultur die gr\u00f6\u00dften Hindernisse auf dem Weg zu einer vollst\u00e4ndigen Kontrolle Tibets.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Die Menschenrechtssituation in Tibet hat sich von Jahr zu Jahr verschlechtert. Heute haben Menschenrechtsverletzungen und politische Repression ein Ausma\u00df erreicht, das Verbrechen gegen die Menschlichkeit entspricht, wobei immer mehr F\u00e4lle von au\u00dfergerichtlichen T\u00f6tungen, willk\u00fcrlicher Inhaftierung und Folter in gro\u00dffl\u00e4chiger und systematischer Weise begangen werden. In China und insbesondere in Tibet fehlt es vollst\u00e4ndig an rechtsstaatlichen M\u00f6glichkeiten, staatlichen \u00dcbergriffen entgegenzutreten. Nun haben die Chinesen begonnen, Tibet nur noch als \u201eXizang\u201c (\u201eSchatzkammer im Westen\u201c) zu bezeichnen und damit die Existenz Tibets aus dem Ged\u00e4chtnis der Menschheit zu tilgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Die Kommunistische Partei Chinas will alles in Tibet kontrollieren. Sie leugnet die Religion, mischt sich aber gleichzeitig in religi\u00f6se Angelegenheiten ein, etwa in die Suche nach und die Auswahl der Reinkarnationen spiritueller Pers\u00f6nlichkeiten, um diese als Marionetten einzusetzen. Der 11. Panchen Lama, Gend\u00fcn Ch\u00f6kyi Nyima, den das Kloster Tashi Lh\u00fcnpo und Seine Heiligkeit der Dalai Lama identifiziert und ausgew\u00e4hlt hatten, wurde 1995 im Alter von sechs Jahren gemeinsam mit seinen Eltern festgenommen. Niemand wei\u00df, ob sie noch am Leben sind. Die Kommunistische Partei Chinas will auch die n\u00e4chste Reinkarnation Seiner Heiligkeit des Dalai Lama bestimmen. Die Suche nach und die Auswahl einer Reinkarnation ist eine alte tibetisch-buddhistische Tradition. Deshalb muss man \u00fcberzeugter Buddhist sein, um zumindest ein Mitspracherecht bei der Auswahl einer Reinkarnation zu haben. Au\u00dferdem muss man Mitglied oder Amtstr\u00e4ger des Klosters oder der Institution sein, zu der diese Reinkarnation geh\u00f6rt. Die Suche nach und die Auswahl einer Reinkarnation ist, wie bereits erw\u00e4hnt, eine ausschlie\u00dflich tibetisch-buddhistische Angelegenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">In den vergangenen Jahren wurden die beiden gro\u00dfen kl\u00f6sterlichen Akademien in Larung Gar und Yarchen Gar von den Chinesen weitgehend zerst\u00f6rt. M\u00f6nche, Nonnen und Laien wurden vertrieben und die Verwaltung von chinesischen Beamten \u00fcbernommen. Im Dezember 2021 wurde eine 30 Meter hohe Buddha-Statue in Osttibet zerst\u00f6rt; in den darauf folgenden Tagen wurden au\u00dferdem eine weitere gro\u00dfe Statue und 45 buddhistische Gebetsm\u00fchlen abgerissen, die Tibeter in den vergangenen Jahrzehnten errichtet hatten. Die chinesischen Beh\u00f6rden nahmen au\u00dferdem mindestens sechs tibetische M\u00f6nche fest, weil sie angeblich die Au\u00dfenwelt \u00fcber die Zerst\u00f6rungen informiert hatten. Selbst Tibeter, die lediglich darum bitten, dass ihre religi\u00f6sen St\u00e4tten nicht zerst\u00f6rt werden, werden regelm\u00e4\u00dfig festgenommen und gefoltert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus will die chinesische Regierung die Tibeter assimilieren, indem sie tibetische Kinder \u2013 bereits ab dem Kindergartenalter, also ab etwa vier Jahren \u2013 dazu zwingt, ausschlie\u00dflich auf Chinesisch unterrichtet zu werden. Gleichzeitig werden Eltern gezwungen, Chinesisch zu lernen, damit sie zu Hause nur Chinesisch mit ihren Kindern sprechen. Die Kinder werden ihren Eltern gewaltsamweggenommen und in weit von ihrem Zuhause entfernte chinesische Internate geschickt. Mehr als eine Million Kinder wurden bereits in solche Internate gebracht, wo sie ausschlie\u00dflich Chinesisch lernen und sprechen d\u00fcrfen, damit sie ihre eigene Sprache und Kultur vergessen oder \u00fcberhaupt nicht erst mit ihnen in Kontakt kommen. Die Privatschulen, die Tibeter mit Genehmigung der chinesischen Beh\u00f6rden eingerichtet hatten, werden eine nach der anderen zur Schlie\u00dfung gezwungen. Um die tibetische Sprache weiter zu zerst\u00f6ren, sollen auch alle M\u00f6nche und Nonnen den Buddhismus ausschlie\u00dflich auf Chinesisch studieren. Dar\u00fcber hinaus werden M\u00f6nche und Nonnen immer wieder aus ihren Kl\u00f6stern vertrieben.&nbsp;<strong>Fast alle Menschen, die sich f\u00fcr ihre Kultur, Sprache, Umwelt usw. einsetzen,<\/strong> <strong>werden unter falschen Anschuldigungen festgenommen und gefoltert.<\/strong>&nbsp;Viele sind einfach verschwunden, wie der derzeitige Panchen Lama, und viele sterben im Gef\u00e4ngnis oder kurz nach ihrer Freilassung an den Folgen der erlittenen Folter. Ein chinesischer &#8222;Vernehmungs-Beamter&#8220; sagte zu einem bekannten Tibeter, der sich noch immer im Gef\u00e4ngnis befindet und schwer gefoltert wird: \u201eEs ist dein Pech, dass du Tibeter bist. Wenn du Chinese w\u00e4rst, w\u00e4rst du nicht hier\u201c (in diesem Foltergef\u00e4ngnis). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Am 1. Juli 2026 setzte die KPCh ihr Gesetz zur F\u00f6rderung der ethnischen Einheit und des Fortschritts in Kraft, das am 12. M\u00e4rz 2026 verabschiedet worden war. Mit diesem Gesetz versucht sie, ihre Legitimit\u00e4t und ihren Einfluss zu st\u00e4rken und gleichzeitig die eigenst\u00e4ndigen Identit\u00e4ten und die Geschichte der V\u00f6lker unter chinesischer Besatzung \u2013 darunter Tibeter, Uiguren und Mongolen \u2013 weiter auszul\u00f6schen. Dies stellt grundlegende Menschenrechte und die Prinzipien der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte infrage. Mit diesem Gesetz sollen alle von China besetzten Nationalit\u00e4ten assimiliert und ihre Identit\u00e4ten ausgel\u00f6scht werden. Die Zerst\u00f6rung kultureller St\u00e4tten, Institutionen und Kulturg\u00fcter wird nun mit noch gr\u00f6\u00dferer Intensit\u00e4t betrieben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Familien werden \u00fcberwacht, indem Chinesen dauerhaft in ihren H\u00e4usern untergebracht werden; an jeder Ecke befinden sich Kameras zur Gesichtserkennung. Das Internet wird blockiert und jegliche Kommunikation innerhalb Tibets und nach au\u00dfen wird verboten, sodass es inzwischen nahezu unm\u00f6glich ist, Nachrichten aus Tibet zu erhalten. Von allen Tibetern \u2013 einschlie\u00dflich Kindern \u2013 werden DNA-Proben genommen. All dies deutet auf den entschlossenen Willen der Chinesen hin, selbst den letzten Widerstand unm\u00f6glich zu machen und mithilfe der DNA-Proben Personen \u00fcberall und jederzeit identifizieren und festnehmen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Das kommunistische China beutet die nat\u00fcrlichen Ressourcen Tibets r\u00fccksichtslos aus. Es begann mit der Pl\u00fcnderung kultureller Sch\u00e4tze und des Eigentums von Privatpersonen und Kl\u00f6stern. Sp\u00e4ter wurden gro\u00dffl\u00e4chige Abholzungen durchgef\u00fchrt, um Chinas Bedarf an Holz zu decken. Danach r\u00fcckten die Bodensch\u00e4tze in den Mittelpunkt. Die Tibeter werden weder gefragt noch dar\u00fcber informiert, was die Chinesen in Tibet tun, und sie erhalten keinen einzigen Cent von den daraus erzielten Gewinnen. Zur\u00fcck bleiben zerst\u00f6rtes Land, aufgew\u00fchlte und verschmutzte Erde sowie eine weitgehend vergiftete Landschaft und vergiftete Fl\u00fcsse. Tibetische Nomaden werden zwangsweise umgesiedelt, \u00fcberall dort, wo das kommunistische China Bodensch\u00e4tze vermutet oder Fabriken oder Staud\u00e4mme errichten will. F\u00fcr diese Menschen ist es anschlie\u00dfend schwierig, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Manchmal werden auch die neuen Siedlungen wieder abgerissen, und die Bewohner m\u00fcssen dann selbst sehen, wo sie bleiben und ihren Lebensunterhalt verdienen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Tibet ist die Quelle des Wassers f\u00fcr viele Milliarden Menschen in Asien. Alle gro\u00dfen Fl\u00fcsse S\u00fcdostasiens entspringen in Tibet. Seit Jahren bauen die Chinesen in Tibet riesige Staud\u00e4mme, viele davon in sehr geringer Entfernung voneinander. Dabei werden alte Kl\u00f6ster und ganze D\u00f6rfer zerst\u00f6rt. Der Bau dieser Staud\u00e4mme f\u00fchrt zu Wasserknappheit in den Nachbarl\u00e4ndern. Zudem handelt es sich bei der gesamten Region um ein erdbebengef\u00e4hrdetes Gebiet. Sollte daher ein Damm infolge eines Erdbebens brechen, k\u00f6nnte dies einen Dominoeffekt ausl\u00f6sen und zu einer unvorstellbaren Flutkatastrophe mit verheerenden Folgen f\u00fcr Menschen und Eigentum f\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus wollen die Chinesen eine Reihe von Fl\u00fcssen nach China umleiten, was wiederum zu einer weiteren Wasserknappheit in den Nachbarl\u00e4ndern f\u00fchren wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Die Umweltzerst\u00f6rung, die durch die Anwesenheit chinesischer Milit\u00e4rangeh\u00f6riger, Arbeiter, Siedler und Touristen in Tibet verursacht wird, ist gravierend. Zu den relevanten Faktoren geh\u00f6ren der Verbrauch von Heiz\u00f6l und Treibstoffen, Abgasemissionen und Umweltverschmutzung sowie die Ausbeutung nat\u00fcrlicher Ressourcen. Tibet verf\u00fcgt \u00fcber gro\u00dfe Gletscher- und Permafrostgebiete, die aufgrund des Klimawandels rasch abschmelzen bzw. auftauen. In diesem Zusammenhang wird Tibet h\u00e4ufig als der \u201edritte Pol der Erde\u201c bezeichnet. Die Umweltzerst\u00f6rung in Tibet ist ein bedeutender Faktor, der zur globalen Erw\u00e4rmung beitr\u00e4gt. Dieses Problem betrifft nicht nur die sechs oder sieben Millionen Tibeter, sondern ist von universeller Bedeutung f\u00fcr die gesamte Menschheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Im Februar 2024 wurden innerhalb weniger Tage mehr als 1.000 Tibeter, darunter viele M\u00f6nche, in einem Gebiet im Osten Tibets festgenommen, nachdem sie die Chinesen aufgefordert hatten, den Bau eines riesigen Wasserkraftkomplexes zu stoppen, der inzwischen sechs buddhistische Kl\u00f6ster zerst\u00f6rt und zur Umsiedlung von zwei D\u00f6rfern gef\u00fchrt hat. Tibeter, die das Haftzentrum aufsuchten, um die Freilassung der festgenommenen Tibeter zu fordern, wurden ihrerseits festgenommen. Die Inhaftierten wurden aufgefordert, Bettzeug und Lebensmittel mitzubringen, was darauf hindeutet, dass sie nicht so bald freigelassen werden w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\">Aufgrund dieser schrecklichen Situation haben sich seit 2009 mehr als 170 Tibeter selbst verbrannt, um auf ihre Beschwerden und ihre Notlage aufmerksam zu machen. Fast alle von ihnen starben. Wenn sie nicht sofort starben, wurden sie in chinesischen Gef\u00e4ngnissen inhaftiert, wo sie noch gr\u00f6\u00dferes Leid erlitten. Am 2. Juli 2026 setzte sich ein Tibeter vor dem Geb\u00e4ude der Vereinten Nationen in New York selbst in Brand und starb &#8211; infolge dieses neuen, von der KPCh verabschiedeten Gesetzes. Er wollte au\u00dferdem erreichen, dass die Welt angesichts der Situation in Tibet nicht mehr l\u00e4nger die Augen verschlie\u00dft. Daher appellieren wir Tibeter an alle freiheits- und demokratisch gesinnten Menschen, Nationen und Politiker, ihre Solidarit\u00e4t mit dem tibetischen Volk zu zeigen und dazu beizutragen, dass das kommunistische China die Menschenrechte und den Umweltschutz in Tibet respektiert. Bitte unterst\u00fctzen Sie Tibet mit Ihren Worten und Taten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\"><strong>(V.i.S.d.P.):<\/strong>&nbsp;Tsering Ngodup, Mitglied des Beirats des Vereins der Tibeter in Deutschland und Mitglied der TID-Regionalgruppe Darmstadt&nbsp;<em>1. M\u00e4rz 2022, j\u00e4hrlich aktualisiert bis zum 24. Juli 2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\"><strong>Buchempfehlungen:<\/strong><strong>&nbsp;Michael van Walt van Praag und Miek Boltjes:&nbsp;<\/strong><strong><em>Tibet Brief 20\/20<\/em><\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"alignwide ext-animate--on wp-block-paragraph\"><strong>Prof. Hon-Shiang LAU:&nbsp;<\/strong><strong><em>Tibet was Never Part of China Before 1950: Examples of Authoritative pre-1949 Chinese Documents that Prove It<\/em><\/strong><strong>.<\/strong><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte und aktuelle Situation Diese Seite beleuchtet die historische und aktuelle Situation in Tibet unter chinesischer Besatzung sowie die Auswirkungen auf Kultur und Umwelt. 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